Geschichte

Entstehung

Keichu Do (früher „Keichu Ryu“) ist eine Kampfkunst die 1960 vom Amerikaner Karl William Marx Sr. entwickelt wurde. Keichu Do wurde am 10. August 1960 in Lousiana das erste Mal öffentlich gelehrt. Ursprünglich als Selbstverteidigungssystem für Frauen gedacht, hat sich Keichu Do zu einem umfassenden Kampfkunst-System entwickelt, das Männern, Frauen und Kindern in Schulen in den Vereinigten Staaten, Europa und Tahiti gelehrt wird.

Technik

Die Keichu Do-Techniken sind eine Mischung aus Jujutsu, Karate, Judo und „Straßenkampf“. Keichu Do Schüler müssen Schläge, Tritte und Block-Techniken aus dem Jujutsu und Karate beherrschen. Desweiteren werden Judo-Würfe, Halte-Techniken, Würge-Techniken und Hebel-Techniken gelehrt. Hinzu kommen verschiedene Selbstverteidigungstechniken die in Notwehrsituationen angewandt werden können.

Verbreitung

Nach Deutschland gebracht wurde Keichu Do von dem amerikanischen Soldaten Eldrige Conley. Unter der Leitung von Soke Karl W. Marx begann Conley mit 17 Jahren das Keichu Do Training in Alexandria, Lousiana. Im Jahr 1975 trat er in die US-Armee ein, 1985 wurde Conley nach Würzburg in Deutschland versetzt, hier lehrte er Selbstverteidigung an der Würzburg German American High School. Desweiteren unterrichtete er Soldaten und amerikanische wie deutsche Zivilisten in Keichu Do. Der erste Deutsche, der Keichu Do erlernte, war Patrick Paolozzi. Als Conley wieder in die Vereinigten Staaten versetzt wurde, übernahm Patrick Paolozzi das Training. Inzwischen gibt es in Deutschland über zehn Keichu Do Schulen, die von verschiedenen Trainer geleitet werden. Seinen Trainern und Schülern steht Patrick Paolozzi als Berater und Betreuer zur Seite.